Stiefmütterchen Balsam

mit Ringelblume und Lavendel

Stiefmütterchen - die Kinderheilpflanze


Viele Kinder, vom Baby bis zum Schulalter, leiden regelmäßig unter Hautirritationen
(sollte natürlich trotzdem von einem Arzt abgeklärt werden). Aber für solche rauen und trockenen Stellen der Haut und Ekzemen hilft uns unser wunderbares Stiefmütterchen.

Das Stiefmütterchen ist eine beliebte Kinderpflanze bei chronischen Hauterkrankungen. Sie enthält Saponine (natürliches Immunsystem der Pflanze) und antioxidativ wirkende Flavonoide (schützende Gruppe von Naturstoffen), welche den Hautstoffwechsel aktivieren und Entzündungen hemmen. Quasi ein natürliches Kortison. Gerbstoffe und Salicylsäure sind Juckreiz lindernd, wundheilend bei Ekzemen und schmerzstillend.

In Verbindung mit der Ringelblume und dem Lavendel somit auch sehr pflegend und aktiviert einen noch schnelleren Heilungsprozess der Haut und der Juckreiz wird gelindert. Außerdem beruhigt der Lavendel auch nicht nur die Haut, sondern den ganzen Körper.

Aber man sollte beachten, dass der Anteil der Ringelblume nicht zu groß im Balsam ist, da gerade unser Kleinsten gut und gerne auf die Pflanze allergisch reagieren. Manchmal ist weniger mehr und so wie wir im folgenden Rezept unseren Balsam machen auch komplett ausreichend.

Wir benötigen für den heilenden Hautbalsam:

Ölauszüge:
- 50 ml Stiefmütterchen
 - 25 ml Lavendel
 - 25 ml Ringelblumen

und diese 100 ml dann gemeinsam mit 10 g Bienenwachs erwärmen.

Wie immer soll das Ölgemisch nicht über 60°C erreichen. Danach in drei Tiegel à 60 ml füllen und bei Raumtemperatur mit einer Küchenrolle bedeckt auskühlen und aushärten lassen. Im Kühlschrank darf der gute Balsam gerne sein bis ihr ihn verwenden müsst. 

In diesem Balsam gebe ich keine ätherischen Öle hinzu, da ich ihn hauptsächlich für das Baby hernehme und hier auch im Gesicht. Somit ist der Balsam recht fein da er sehr wenig Eigengeruch hat und nur der Lavendel etwas in der Nase liegt, was ja dann sehr beruhigend auf das Baby wirkt.
 

Die Näschen der Kleinsten sind nämlich um einiges feiner ausgerichtet wie die unsrigen. Somit sollte man schon beachten, dass für uns nicht so stark wahrgenommene Gerüche für die Kleinen trotzdem unangenehm sind und ätherische Öle sehr wohl noch eine zusätzlich starke Wirkung haben, welche für die kleinen Menschlein noch zu viel des Guten sein können. 

Wir verwenden ihn wie gesagt bei den rauen und trockenen Stellen und bei Ekzemen, aber er empfiehlt sich auch bei Windeldermatitis und bei jedem Juckreiz.
Mit dem Balsam nur die betroffenen Stellen 2 bis 3 Mal täglich gut einmassieren.
 
 

 

Viel Spaß beim Nachmachen!







*just for Info - ein Besuch dieser Seite hebt keinen Besuch bei deinem Arzt auf.


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